
Saarburg

Trier
Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF) ist die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Sie setzt sich ein für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an der Erwerbsarbeit, an der Familienarbeit und in Gesellschaft und Politik, ganz im Sinne von Gender Mainstreaming.
Sie will die Interessen von Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so stärken, dass diese gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird. Die ASF will Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut machen und zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beizutragen Sie steht im ständigen Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen der Frauenbewegung.
Interessierte finden noch mehr Informationen auf unserer Website unter: http://www.asf.spd.de
Rückschau: Ehegattensplitting
Unser Steuersystem unterstützt nicht Familien, sondern Ehen.
Das Ehegattensplitting lässt sich der Staat im Jahr 20 Milliarden Euro kosten. Am stärksten profitieren davon Hausfrauen, die mit einem gut verdienenden Mann verheiratet sind - ein Familienbild, das schon lange nicht mehr die Regel ist.
Der ganze Beitrag: [ www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,kmobphhx25llbv9c~cm.asp]
Video zum Beitrag: [ mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4177996?pageId=&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show]
Arbeitsgemeinschaft unterstützt Notruf
Trier/Saarburg: Wieder einmal besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (ASF) im Kreis Trier-Saarburg den Notruf für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen und Mädchen e.V in Trier und überreichte Ingrid Gödde eine Spende in Höhe von 500,- Euro aus dem Erlös des Frauenkabaretts in Saarburg zur Unterstützung des Frauennotruf.
Wir unterstützen immer wieder gerne mit unseren Spenden die so wichtige Arbeit des Frauennotruf, so die ASF-Vorsitzende Edith van Eijck und Iris Hess.

Foto: Iris Hess
Trierischer Volksfreund vom 01. April 2010
Vielfältige Hilfe für Frauen
Arbeitsgemeinschaft unterstützt Notruf
Trier/Kenn: In der vergangenen Woche besuchte die Vorsitzende Edith van Eijck und Iris Hess der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (AsF) im Kreis Trier-Saarburg den - S.I.E. e.V.: Frauennotruf - Beratung und Unterstützung für Frauen/Fachstelle zu sexualisierter Gewalt - und überreichte eine Spende in Höhe von 1000,00 Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn zum Weltfrauentag zur Unterstützung der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe.

Foto: Iris Hess
Frau Ingrid Gödde vom Frauennotruf erläuterte, der Schwerpunkt der Frauennotrufes in Trier ist es, das Thema (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen, zu sensibilisieren und dafür zu werben, dass betroffene Frauen Unterstützungsangebote in der Region Trier in Anspruch nehmen.
Die Fach- und Beratungsstelle Notruf und Beratung für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen bietet unterschiedliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Thematik sexualisierte Gewalt an. Im Beratungsbereich erhalten Betroffene von sexualisierter Gewalt ein psychosoziales Unterstützungsangebot. Dies schließt die Begleitung bei Strafprozessen sowie die Weitervermittlung an andere Stellen ein. Ein weiteres Hilfsangebot für Betroffene stellen die Selbsthilfegruppen dar, die regelmäßig initiiert werden. Neben der Beratungsarbeit bietet der Frauennotruf zielgruppenspezifische Informations- und Präventionsveranstaltungen an und offeriert Bildungsangebote, fachliche Beratung und Supervision für Professionelle und MultiplikatorInnen.
„Wir schätzen die notwendige Öffentlichkeitsarbeit des Frauennotrufes und unterstützen ihn deshalb auch immer wieder gerne mit unserer Spende.“ so die AsF-Vorsitzende Edith van Eijck. Weiter Informationen finden Sie im Internet:
www.frauennotruf-trier.de
Trierischer Volksfreund vom 16. März 2010
Scharfzüngige Saarländerinnen in Kenn
„Im schönen Krisengrunde“ hat das Homburger Frauenkabarett sein Programm genannt. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (AG) sozialdemokratischer Frauen im Kreis Trier-Saarburg kamen rund 500 Zuschauer in die Kenner Mehrzweckhalle, um über die Späße der scharfzüngigen Saarländerinnen zu lachen.
Kenn. (kat) Es ist mittlerweile eine Tradition, die von Jahr zu Jahr beliebter wird: das Gastspiel des Homburger Frauenkabaretts an der Mosel. Zum neunten Mal hatte die AG sozialdemokratischer Frauen das Quintett (Heidi Hennen, Silke Müller, Gisela Walter, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Silke Schöndorf) anlässlich des Weltfrauentages zu einem Auftritt verpflichtet.

Gisela Walter, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Silke Müller, Heidi Hennen und Silke Schöndorf (von links) lästern über Gott und die Welt.
TV-Foto: Katja Bernardy
Waren es vor einigen Jahren noch fast ausschließlich Frauen, die zur Lachstunde kamen, war diesmal jeder zweite Stuhl von einem Mann besetzt. Wohl weil sich herumgesprochen hat, dass die frechen Saarländerinnen auch das eigene Geschlecht und den Zeitgeist kritisch beäugen. Ihnen entgeht nichts in Politik, Wissenschaft, Kirche, im Alltagsleben. Sie machen sich ihren eigenen Reim auf Ungereimtheiten - und vor nichts halt.
Pointe um Pointe spielen sie sich zu: im Chor, beim Tratschen, von Frauenärztin zu Frauenärztin oder beim Festival der Volksmusik. Oder sie brillieren allein. Etwa wenn Silke Müller das Beamtendeutsch auf die Schippe nimmt, indem sie Wortspiele betreibt. Gemeinsam befeuern die Künstlerinnen den Krisenherd. Es geht in dem neuen Programm „Im schönen Krisengrunde“ um die „Riesenkrise mitsamt allen Griesgrämern“, Banker und Politiker bekommen ihr Fett weg.
Aber es geht auch um die ganz persönlichen Wendepunkte im Leben wie Älterwerden und Tod. Und das Quintett bricht Tabus: Die anonyme Sammelbestattung („Was gibt das ein Durcheinander bei der Auferstehung!“) kam ebenso zur Sprache wie weitverbreiteter Jugendwahn („Auch für die schärfste Partymaus geht das Rampenlicht irgendwann aus.“). Und brandaktuelle Themen, die die Kirche in den vergangenen Wochen bewegten, haben sie auch im Gepäck: Dem Pater, „der an die kleinen Buben ging", wünscht eine geschwätzige Friedhofsbesucherin (Ursula Pfeiffer-Anslinger), “dass er vom Kotflügel des Autos der Käßmann an der roten Ampel erwischt worden wäre. Er hätte ja nicht gleich tot sein müssen, aber Prellungen an der richtigen Stelle ..." Die fantastischen Fünf schaffen es mühelos, schwere Themen leicht zu verpacken - und dafür werden sie vom Publikum geliebt.
Nach einem Geburtstagsständchen für die engagierte Organisatorin Iris Hess und der eingeforderten Zugabe („Der Sach mit dem Herrn Bach und der Frau Flach“) klatschte das Publikum stehend Beifall.
Der Erlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr dem Frauennotruf Trier zugute. Der Frauennotruf unterstützt und berät Frauen, die von sexueller Gewalt bedroht sind oder sexuelle Gewalt erfahren haben.
Weitere Informationen: www.frauennotruf-trier.de

Foto: Iris Hess
Trier/Kenn: In der vergangenen Woche besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (ASF) im Kreis Trier-Saarburg den Notruf für vergewaltigte und von sexueller Gewalt bedrohte Frauen und Mädchen e.V in Trier und überreichte eine Spende in Höhe von 1000,- Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn zum Weltfrauentag zur Unterstützung der bundesweiten DIALOG-Kampagne der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Frau Ingrid Gödde vom Frauen Notruf erläuterte, der Schwerpunkt der Frauennotruf-Kampagne in Trier ist es, das Thema (sexualsierte) Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen, zu sensibilisieren und dafür zu werben, dass betroffene Frauen Unterstützungsangebote in der Region Trier in Anspruch nehmen.
„Wir schätzen die so sehr notwendige Öffentlichkeitsarbeit des Frauennotrufes ganz besonders und unterstützen ihn deshalb auch immer wieder gerne mit unseren Spenden.“ so die ASF-Vorsitzende Edith van Eijck.
Spendenübergabe zu Gunsten einer Delfintherapie für die Zwillinge Lana & Zoey in Kenn am 01. April 2009

Foto: Iris Hess
Trierischer Volksfreund vom 14. April 2009
Spende für Delfin-Therapie
Kenn. (red) Wie lange geplant besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen im Kreis Trier-Saarburg zusammen mit dem Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Manfred Nink MdL in der vergangenen Woche die Familie Marven Bill/Dirk Justen. Sie überreichte 1000 Euro aus dem Erlös des Frauenkabarettabends in Kenn, der am Weltfrauentag am 8. März stattfand. Die Spende wird zur Mitfinanzierung der geplanten Delfin-Therapie für die beiden Töchter Lana und Joey dienen. Weil diese Behandlung in Deutschland nicht angeboten und von den Krankenkassen nicht übernommen wird, ist die Familie deshalb auf Hilfe und Spenden angewiesen, um diese Therapie in Curaçao durchzuführen. Die Ärzte sind zuversichtlich, dass die Therapie sich positiv auf die Entwicklung der beiden körperlich und geistig behinderten Mädchen auswirkt (der TV berichtete).
Trierischer Volksfreund vom 16. März 2009
Bissige Lästermäuler
Die fünf Damen vom Homburger Frauenkabarett verwöhnten die 400 Zuschauer auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der Mehrzweckhalle in Kenn. Auf dem Programm: Spezialitäten aus 16 Jahren.
Kenn. (kat) Offenbar hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass das Homburger Frauenkabarett viel mehr bietet als bloße Männerschelte. Denn immer mehr Herren finden den Weg zum saarländischen Frauen-Quintett Silke Müller, Gisela Walter, Heidi Hennen, Birgit Schöndorf und Ursula Pfeiffer-Anslinger. Die lustigen Weiber plaudern und singen tabulos über gesellschaftliche und menschliche Schieflagen.

Foto: Iris Hess
Bissige Dialoge und frech-fröhliche Lieder ließen die rund 400 Zuschauer zweieinhalb Stunden herzhaft lachen. Aber sie regten auch zum Nachdenken an.
Verona-Frauen mit Hang zum Doping
Ob als Experten, die sich in Talkshows produzieren, oder als Verona-Frauen - die fünf Protagonistinnen brillierten in ihren Rollen. Und nichts scheint ihnen zu entgehen: von Doping im Alltag, Frauen, die sich für alles verantwortlich fühlen, pränatalem "Pisa-Push", bis hin zu großen Knöpfen, die das Jackett der Kanzlerin zieren "und nur ein paar winzige Millimeter versetzt werden müssten."
Requisiten brauchen die Saarländerinnen nur wenige: Da reicht auch schon der Stehtisch und eine Flasche Schnaps aus, um als Redner der Partei "Die Blauen" ein Genuss für die Zuschauer zu sein. Oder das schräge Abendkleid mit großen Blumenmustern, ein Mikrofon und eine ausdrucksstarke Stimme, um lästerlich das "Superweib" zu besingen.
Die spitzzüngigen Saarländerinnen waren sowohl einzeln als auch zu zweit oder in der Gruppe unschlagbar. Witzig und zeitkritisch gaben sie ihren Blick der Welt wider.
Das Publikum war begeistert und verabschiedete die fünf Frauen nach zwei Zugaben mit stehenden Ovationen von der Bühne. Der Erlös der Veranstaltung lässt die Arbeitsgemeinschaft Sozaildemokratischer Frauen den beiden schwerbehinderten Zwillingen Zoey und Lana (der TV berichtete) aus Kenn zukommen. Mit dem Geld soll die Spendenaktion unterstützt werden, damit die Kinder an einer kostspieligen therapeutischen Maßnahme, einer Delfin-Therapie, teilnehmen können.
Mainz 04. März 2009
Frauen treten am Internationalen Frauentag für ihre Rechte ein/Informationstag in Mainz

Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.
„Vieles hat sich im Laufe der Jahre verändert. So haben Mädchen in Sachen Bildung mittlerweile aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt. Doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere leider nicht fort. Es geht in Fragen der Gleichstellung nach wie vor um eine höhere Beteiligung von Frauen in der Politik, um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um gleiche berufliche Entwicklungschancen und Löhne. Hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen und Männernbesteht also noch immer Handlungsbedarf“, erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jutta Steinruck.
Die SPD-Landtagsfraktion nutzt den Internationalen Frauentag, um politisch interessierte Frauen heute zu einem abwechslungsreichen Informationstag nach Mainz einzuladen. „Wir möchten Frauen einen Einblick in die politische und parlamentarische Arbeit vermitteln. Sie erhalten die Gelegenheit, mit Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen, eine Plenarsitzung zu besuchen und sich über die Möglichkeiten, die die Politik Frauen bietet, zu informieren. Wir wollen Frauen Mut machen und sie darin unterstützen, sich aktiv in der Politik zu engagieren. Denn noch nie gab es so viele gut qualifizierte und motivierte Frauen wie heute. Sie haben der Politik viel zu bieten und wir finden, dass dieses Potenzial genutzt werden muss“, betont Steinruck.
Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.
Mainz 12. August 2008
Steinruck: Notrufe leisten unverzichtbare Arbeit
„Die Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jutta Steinruck, nach einem Gespräch mit Vertreterinnen der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauennotrufe für vergewaltigte Frauen und Mädchen heute in Mainz.
Gewalt in engen sozialen Beziehungen ist auch in Rheinland-Pfalz ein nicht zu unterschätzendes Problem. Im Jahre 2007 haben 1018 Mädchen und Frauen sowie 790 Bezugspersonen Kontakt bei den Notrufen gesucht, vor allem zum Thema sexueller Missbrauch in der Kindheit und Vergewaltigung. In Rheinland-Pfalz gibt es zwölf Frauennotrufe.
Steinruck: „Im Gespräch konnten wir uns ein Bild über die vielfältigen Unterstützungsangebote der Landesarbeitsgemeinschaft, die zu Beginn der 90er Jahre als Vernetzungsgremium entstanden ist, machen. Seitdem haben die von Fraueninitiativen ins Leben gerufenen Einrichtungen eine hohe fachliche Professionalität. Diesen Einrichtungen gebührt unser Dank und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit. Die Rechte der betroffenen Frauen könne so in vielen Fällen gewahrt werden."
Ein Lichtblick für benachteiligte Kinder
Trier: In der vergangenen Woche besuchte eine Abordnung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Trier Saarburg die Geschäftsstelle des Lichtblicks, um sich vor Ort über die Arbeit der Organisation zu informieren. Als Gastgeschenk überreichten Edith van Eijck und Iris Hess eine Spende von 1.000,- Euro, um damit die wertvolle und dringend notwendige Arbeit des Kinderschutzbundes und dessen Unterabteilung, den Lichtblick, zu unterstützen.
Alljährlich veranstalten die SPD-Frauen einen politischen Kabarettabend zum Weltfrauentag, dessen Reinerlös einem wohltätigen Zweck zufließt.

Lichtblick ist eine Fachstelle des Kinderschutzbundes Orts- und Kreisverband Trier e.V. für Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien. Zu den Angeboten der Fachstelle gehören: Beratung und Begleitung für Kinder und Jugendliche, Gruppenangebote, Beratung von Eltern und Bezugspersonen, sowie institutionelle Beratung.
Die Fachstelle ist weiterhin auf Spenden und Unterstützung angewiesen: Sparkasse Trier BLZ 58550130 Kt. 443424.
Für weitere Informationen Tel. 0651-9120593.
Weltfrauentag 08. März 2008



Trierischer Volksfreund vom 11. März 2008
Fünf, die es faustdick hinter den Ohren haben
Kabarett in Bestform: Politisch, satirisch, philosophisch, komisch, oder mit einem Wort "genial" war das, was die fünf Powerfrauen am Weltfrauentag auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft (AG) Sozialdemokratischer Frauen in Schweich-Issel raus gelassen haben.
Schweich-Issel. (kat) "Ich hab da was im Auge." - "Das muss raus." Und: Der Müll muss aus dem Haus, der Pickel aus dem Gesicht, der Osama aus seinem Laden, der Raucher aus der Kneipe. Mit dem Philosophieren über alles, was raus muss, sind Silke Müller und Gisela Walter, mittendrin im neuen Programm, das natürlich heißt: "Alles, was raus muss."
Fast 400 Zuschauer waren glücklich darüber, dass sie in die Schweicher ICV-Halle rein gekommen waren, um sich von den bissigen Dialogen und scharfzüngigen Liedern der fünf Akteurinnen (Heidi Hennen, Silke Müller, Ursula Pfeiffer-Anslinger, Birgit Schöndorf, Gisela Walter) mitreißen zu lassen. Da wird am Stehtisch über Schieflagen in der Politik gelästert, der Pflegenotstand und skurriles Geschäft mit der Generation "50 plus" wird zum Thema gemacht oder übertriebene esoterische Praktiken ("parapsychologischer Klimatherapeut Hashmir Meyer") aufs Korn genommen. Heidi Hennen brillierte in der Rolle von "Angie": Eine knatschgelbe Jacke, mit "Knöpfen, die nur eine winzig kleine Versetzung brauchen" sowie das schauspielerische und gesangliche Talent der Protagonistin reichten, um die Kanzlerin zu imitieren. Auch Macho-Gehabe wird auf die Schippe genommen, aber die furiosen Wortkünstlerinnen reiten nicht auf dem Geschlechterkampf herum. Deshalb sind es wohl auch von Jahr zu Jahr mehr Männer, die sich zum Gastspiel der Powerfrauen nach Schweich-Issel trauen. Kritisch-satirisch schaut das famose Quintett, das 1990 gegründet wurde, auf den Zeitgeist.
Kein Wunder, dass auch Heidi Klums (Gisela Walter) und Nina Hagel (Ursula Pfeiffer-Anslinger) "Deutschlands sexiest Politiker" suchen. Einige Taschentücher werden während der Parodie gezückt, um die Lachtränen, die raus müssen, abzuwischen. Auch bei Iris Hess von der AG Sozialdemokratischer Frauen, die die Veranstaltung jährlich stemmt, blieb kein Auge trocken. Nach mehr als zwei Stunden inklusive zweier Zugaben hat das Publikum stürmischen Beifall geklatscht und die "fantastischen Fünf" nur ungern raus gelassen.
Extra: Die AG Sozialdemokratische Frauen überreichte Vertretern der Fachstelle "Lichtblick" des Kinderschutzbundes Trier 1000 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung. "Lichtblick" kümmert sich um Kinder und Jugendliche aus suchtkranken Familien. (kat)
Pressemitteilung
Union lässt zwangsverheiratete Frauen im Regen stehen!
Zur Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Elke Ferner:
In Sonntagsreden wollen CDU/CSU zwangsverheirateten Frauen helfen. Wenn es darauf ankommt, konkret etwas zu tun, stellt sich die Union quer. Es ist ein Skandal, dass die Blockade der Union zwangsverheiratete Frauen mit ihren Problemen alleine lässt:
In Deutschland geborene und aufgewachsene junge Frauen, die in den Ferien in der Heimat ihrer Eltern zwangverheiratet werden, müssen innerhalb von sechs Monaten nach Deutschland zurückkehren, um weiter hier leben zu können. Eine zwangsverheiratete Ausländerin muss entweder in ihr Herkunftsland und zu der Familie, die sie zwangsverheiratet hat, zurückkehren oder sie muss diese Ehe zwei Jahre lang erdulden, bis sie ein eigenständiges Aufenthaltsrecht hat.
Die Union hat sogar gefordert, die Zweijahresfrist für ein eigenständiges Aufenthaltsrecht von Ehefrauen auf vier Jahre zu verdoppeln. Es ist bedauerlich, dass die Frauen in der Unionsfraktion und die Vorsitzende der Frauenunion, die zugleich Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ist, in ihrer Fraktion nicht für eine Verbesserung gekämpft haben.
Frauenrechte sind Menschenrechte. Menschen- und Frauenrechte gelten für alle - nicht nur für Deutsche!
Pressemitteilung
Sozialdemokratische Frauen (ASF) unterstützen die Interventionsstelle.
Auch in diesem Jahr veranstaltete die ASF einen politischen Kabarettabend. Es war wie immer ein durchschlagender Erfolg in der ausverkauften Isseler Karnevalshalle. Das Homburger Frauenkabarett, ein Garant für volle Häuser überzeugte durch seine professionelle Leistung, regte zum Lachen aber auch zum Nachdenken an, wie bereits in der Presse zu lesen war.„Wir sind stolz, einer für Frauen so wichtigen Einrichtung helfen zu können, zumal der Zuschuss des Kreises Trier-Saarburg trotz intensiver Bemühungen der SPD-Kreistagsfraktion sehr gering ausfiel.“ meinten Edith van Eijck und Iris Hess vom ASF-Vorstand.
Den Reinerlös von eintausend Euro überreichten die Sozialdemokratinnen der Interventionsstelle (IST), einer neuen Beratungs- und Informationsstelle in Trier, deren Aufgabe es ist, betroffene Frauen von Gewalt in engen sozialen Beziehungen zu beraten und über ihre rechtlichen Möglichkeiten vor allem nach dem Gewaltschutzgesetz zu informieren. Die Beratung kann sowohl telefonisch als auch in den Räumen der IST in der Deutschherrenstraße 38 erfolgen. Dabei geht es um eine erste psychosoziale Beratung aber auch um individuelle Schutzmöglichkeiten vor weiterer Gewalt. Im Unterschied zu Frauenhaus und Frauennotruf arbeitet die Interventionsstelle nach dem so genannten pro-aktiven Ansatz, d.h. die Einrichtung nimmt, das Einverständnis der Frau vorausgesetzt, nach einem Polizeieinsatz Kontakt mit der Betroffenen auf. So eröffnet sich die Möglichkeit zum Kontakt zu Frauen, die bisher kaum oder keine Hilfe von sich aus – aus welchen Gründen auch immer – in Anspruch genommen haben. Trotzdem entscheiden die Frauen auch dann selbst, welche weiteren Schritte sie gehen möchten und ob sie eine Beratung wünschen. Die Interventionsstelle kann bestehende spezifische Hilfeinstitutionen nicht ersetzen. Vielmehr ist es auch zentrale Aufgabe der Einrichtung, mit bereits bestehenden Institutionen zu kooperieren und die Weitervermittelung der Betroffenen an die entsprechenden Hilfestellen.
Interventionsstelle Trier Information und Beratung für Frauen bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen
Deutschherrenstr.38 54290 Trier
Tel: 0651-9947881 (Mo, Mi-Fr 10 -12 Uhr)
Fax: 0651-9947898

13. Februar 2012
17:00 Uhr
gemeinsam mit der Stadtratsfraktion Trier
13. Februar 2012
19:00 Uhr
Kreistagsfraktion
29. Februar 2012
20:00 Uhr
Kreistagsfraktion
12. April 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
14. Mai 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
11. Juni 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
27. August 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
24. September 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
22. Oktober 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
19. November 2012
19:30 Uhr
Kreistagsfraktion
08. Dezember 2012
19:30 Uhr
Klausurtagung
Termine AG 60plus
Einladungen folgen zu den entsprechenden Terminen
25. Februar 2012
Literarische Weinprobe
24. März 2012
Führung Kloster St. Mathias
Trier
21. April 2012
Frühlingswanderung
19. Mai 2012
Wanderung
Vorstandssitzung
Oberbillig
23. Juni 2012
Stadtführung
Trier
21. Juli 2012
Stadtführung
Luxemburg
04. August 2012
Besuch des Fischerfestes
Wincheringen
25. August 2012
Besichtigung
Führung Liebfrauen
Trier
22. September 2012
Wanderung
20. Oktober 2012
Jahresabschlusswanderung
06. November 2012
Vorstandssitzung
11. November 2012
Hinzert